Blended Learning

Papier war gestern. Wir leben im digitalen Zeitalter. Alle Inhalte können wir Ihnen auch in einer eLearning Version erstellen.

Sie profitieren von den zahlreichen Vorteilen des digitalen Lernens, kombiniert mit Trainings von Mensch zu Mensch. So wie es bereits ProAkustik und der GMS-Verbund tun. Diese nutzen einen von uns erstellten und gemanagten Online Campus für ein eLearning integriertes Präsenztraining.

Gerne richten wir Blended Learning Systeme auch für Sie und Ihre Mitarbeiter ein.

Sprechen Sie uns an.

Gute Berater arbeiten so, dass man sie danach nicht mehr braucht.”

Was ist Blended Learning?

Blended Learning ist die Kombination aus E-Learning und Präsenzveranstaltungen.

Wann sind Blended Learning Konzepte die richtige Wahl?

Wann sollte man ein Blended Learning Konzept aufsetzen? Unter welchen Rahmenbedingungen, mit welchen Lernzielen und Transferanforderungen ist es überhaupt sinnvoll, Inhalte digital zu kommunizieren?

Immer dann, wenn man sicherstellen will, dass Inhalte tatsächlich und nachhaltig kommuniziert werden sollen. Außerdem ist es im Cybermedien-Zeitalter immer weniger sinnvoll, auf Papier gedruckte, inhaltlich oft überfrachtete Handouts an Mitarbeiter zu verteilen mit der Aufforderung, diese zu bearbeiten. Viele verbringen mehrere Stunden täglich online. Der einfachste Weg, diese Mitarbeitenden zu erreichen ist: online.

In welcher Situation befinden Sie sich gerade im Unternehmen? Was könnten Sie mit Blended Learning Formaten erreichen? Fordern Sie hier den Blended Learning Check an und erfahren Sie, wie Sie mit Ihrem Unternehmen von einem Blended Learning Konzept profitieren können:

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Welche Vorteile bietet Blended Learning?

Aus lerntheoretischer Perspektive hat eLearning viele Vorteile. Dazu gehört das selbstgesteuerte Lernen: die Lernenden entscheiden selbst wann, wo und in welchem Tempo sie lernen. Automatisierte Prozesse unterstützen Selbstdisziplin und Eigenverantwortung. Die auf den Lernfortschritt angepasste Freischaltung von Inhalten schafft ein hohes Maß an individualisiertem Lernen.

Ein weiteres wichtiges Element und sehr empfehlenswert ist der persönliche Kontakt zu den TrainerInnen.

Über Reporting-Funktionen im Lernmanagement-System können sich TrainerInnen jederzeit über die Lernfortschritte der Mitarbeitenden informieren und durch regelmäßiges Feedback positiv auf den Lernprozess einwirken.

Das Konzept des Blended Learning – Warum sind Präsenzveranstaltungen so wichtig?

Der besondere Vorteil von Präsenzveranstaltungen sind die praxisrelevante Anwendung und das Lernen voneinander, das Peer Learning. Im eLearning ist die Interaktion und Kommunikation zwischen den Lernenden hingegen sehr eingeschränkt. Natürlich ist ein Austausch über Foren oder Chats auch in der digitalen Bildung möglich. Ein persönlicher Kontakt in der Lerngruppe und mit den TrainerInnen wird von vielen Lernenden allerdings als wertvoll empfunden, da auch praktische Umsetzung, Gestik und Mimik in die Interaktion einfließen.

Von ganz besonderer Bedeutung bei der Konzeption von digitalen Bildungsangeboten sind die Lerninhalte und die angestrebten Lernziele. Die wichtigste Frage ist: „Welche Ziele sollen oder müssen mit den Lerninhalten erreicht werden?“ Soll eine Wissenskompetenz erreicht werden, mit der die Mitarbeitenden Sachverhalte besser beurteilen können?

Oder soll mit Hilfe eines Lernkonzeptes auch das Mitarbeiterverhalten erweitert werden?

Hier bewährt sich die Grundregel: Immer dann, wenn Lerninhalte definiertes Verhalten fokussieren, reicht ein reines eLearning definitiv nicht aus!

Stellen Sie sich bitte einmal vor, jemand würde zu Ihnen sagen: „Bearbeiten Sie unser 23 stündiges eLearning, bestehen Sie das Testing mit mindestens 85 Prozent und dann erhalten Sie den Führerschein.“ Wer würde sich wohl mit gutem Sicherheitsgefühl in ein Auto setzen und davon überzeugt sein, das Autofahren zu beherrschen?

Ganz zu Recht besteht in Deutschland die Praxispflicht bei der Erlangung der Fahrerlaubnis. Es handelt sich also gemäß der Definition um klassisches Blended Learning, der Mischung aus Wissen und praktischer Anwendung im Straßenverkehr.

Überträgt man dies in Unternehmen, dann wird deutlich, dass man auch hier die klare Unterscheidung treffen muss: soll reines Wissen oder Sachinformation lediglich vermittelt werden?

Oder geht es auch darum, nicht nur zu wissen, was man den Kunden oder Mitarbeitenden sagen kann, sondern auch die Anwendung im Dialog zu beherrschen?

Beim Blended Learning werden digitale Lernformate mit Präsenztrainings so kombiniert, dass sich die spezifischen Stärken und Vorteile der jeweiligen Lehrmethoden optimal ergänzen.

Wenn eLearning durch Präsenzphasen ergänzt wird, wirkt sich das auch positiv auf die Verbindlichkeit in den Online-Phasen aus. Außerdem erhöht die Kombination von digitalen Lernformaten mit vertrauten Lernsettings und praktischer Anwendung die Akzeptanz bei der Einführung von eLearning.

Warum sind Ihre Führungskräfte die besten Trainer für Ihre Mitarbeiter?

Die Basis von Systemtraining im Blended Learning Format ist die Durchführung der Präsenz Trainings mit den eigenen operativen Führungskräften als internen Trainern im Unternehmen.

Neben wirtschaftlichen Vorteilen hat Systemtraining als Blended Learning eine Reihe positiver Effekte:

  • Unmittelbare Reaktionsfähigkeit

Veränderungen von Produkten, Dienstleistungen, Standards oder Prozessen können zeitnah aktualisiert werden und erreichen direkt alle relevanten Bereiche und Personen.

  • Regelmäßige Trainingsintervalle

Die kontinuierliche Durchführung der Präsenz Trainings auf der Basis der zuvor vermittelten Inhalte per eLearning führt zu intensiver Vertiefung und konsequenter Umsetzung im Tagesgeschäft.

  • Training als Führungsaufgabe

Die Durchführung von Intervalltrainings führt zu regelmäßiger und systematischer Kommunikation zwischen Leitenden und Mitarbeitenden. In der Funktion als Trainer festigen die Führungskräfte ihr Standing gegenüber den Mitarbeitenden.

Sie vermitteln die von der Führung klar definierte Orientierung und begleiten die Umsetzung im Tagesgeschäft mit Performance Coaching. Die Führungskräfte kommen ihrer Aufgabe der Mitarbeiterführung aktiv nach.

Warum sind Ihre Führungskräfte die besten Trainer für Ihre Mitarbeiter?

Die Unternehmensleitung kann ihre Steuerungsfunktion auf der Basis der im eLearning sichtbaren Aktivitäten zielorientiert und effizient ausüben.

eLearning

Die drei Phasen im Blended Systemtraining bilden die Basis kontinuierlicher Weiterbildung im Unternehmen
  • Zentrale Steuerung

Das gesamte Procedere und alle Inhalte werden zentralseitig gesteuert und unmittelbar zur Umsetzung geführt. Es werden Zeitfenster zur Durchführung definiert.

  • Dezentrale Umsetzung in der Praxis

Das Absolvieren der eLearning Sessions und die Durchführung der Präsenz Trainings werden in den Ablauf des Tagesgeschäfts vor Ort flexibel integriert.

  • Hohe Transfersicherheit

Die nachhaltige Umsetzung in der täglichen Praxis ist das entscheidende Kriterium bei allen Trainingsmaßnahmen.

Mit Blended Systemtraining wird dies dadurch erreicht, dass TrainerInnen und MitarbeiterInnen in definierten Intervallen mit eLearning Sessions, Präsenztrainings und Performance Coachings kontinuierlich interagieren.

Individuell adaptiertes Reporting: Kann es sich positiv auf den Lernerfolg auswirken?

Lernplattformen sammeln viele Daten in Bezug auf die Nutzung der Plattform.

So können beispielsweise Logdaten, Lernstände oder Testergebnisse gespeichert werden. Auf diese Weise entstehen große Datenmengen, die den Überblick über wirklich relevante Informa-tionen erschweren. Hinzu kommt auch, dass für Personen mit unterschiedlichen Funktionen verschiedene Daten nützlich sind.

Während für direkte Vorgesetzte der Fokus auf Lernständen oder Testergebnissen ihrer jeweiligen MitarbeiterInnen liegt, sind für Führungskräfte höherer Ebenen Daten größerer Lerngruppen oder der gesamten Lerngemeinschaft interessant. Für TrainerInnen wiederum ist das Lernverhalten in ihren Kursen von besonderer Bedeutung.

Bei einem individuell angepassten Reporting werden idealerweise die Hierarchie-Ebenen und Funktionen abgebildet und darüber der Zugriff auf die jeweils relevanten Daten gesteuert.

Da eLearning eigenverantwortliches Lernen voraussetzt ist es außerdem sinnvoll, dass Daten wie Lernstände an die Lernenden zurückgespiegelt werden.

In Form von regelmäßigen Feedbacks durch die direkten Vorgesetzten oder über Kommunikationsfunktionen können TrainerInnen und Führungskräfte den Lernprozess begleiten und die Lernenden unterstützen. Ein systematisch angelegtes Reporting dient so nicht nur zur Lernkontrolle, sondern wirkt sich auch positiv auf den Lernerfolg und das Erreichen von Lernzielen aus.

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Wie können Sie die Lernplattform optimal für alle TeilnehmerInnen gestalten?

Für die Gestaltung der digitalen Lerneinheiten sind die entscheidenden Fragen: „Was bzw. welche Inhalte sollen online vermittelt werden?“ und „Wie sollen die Lerneinheiten gestaltet werden?“

Wie bereits deutlich wurde, sind nicht alle Inhalte zum digitalen Lernen geeignet. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich Inhalte zur reinen Wissensvermittlung, die weder die Anwesenheit der TrainerInnen noch der Lerngruppe erfordern, besonders gut eignen. Im Blended Learning werden die Online-Phasen gerne für die Vorbereitung der Präsenztrainings genutzt. Das heißt, im eLearning werden die Grundlagen und das Basiswissen für die Trainingsinhalte vermittelt.

Diese Konzeption von Blended Learning als Blended Systemtraining hat einen zentralen Vorteil: Durch die Reporting-Funktionen und regelmäßige Lernkontrollen können TrainerInnen sicherstellen, dass alle Mitarbeitenden im Training über das notwendige Vorwissen verfügen. Bestenfalls entsteht sogar eine in Bezug auf das Vorwissen homogene Lerngruppe, sodass Präsenzphasen sehr viel effizienter genutzt werden können.

Für diese kurzen Lerneinheiten haben sich inzwischen spezifische Begriffe wie „Learning Nuggets“ oder „Brain Snacks“ durchgesetzt. Unabhängig von der Bezeichnung haben diese Lernformate gemeinsam, dass sie eine Bearbeitungszeit von fünf bis zehn Minuten nicht überschreiten. Kurze Lerneinheiten entsprechen nicht nur der natürlichen Aufmerksamkeitsspanne, sie lassen sich auch viel besser in den Arbeitsalltag integrieren.

Bei adaptiv gestalteten Lernangeboten werden die Bedürfnisse der einzelnen Lernenden berücksichtigt.

Je nach Lernvoraussetzungen oder Lernverhalten entstehen so individuell angepasste Lernwege. Eine Möglichkeit für adaptives Lernen ist beispielsweise, dass die Lernenden selber bestimmen, in welcher Reihenfolge sie die Inhalte einer Online-Phase bearbeiten. Bei der Auswahl von Lerninhalten können dann persönliche Interessen oder aber die Relevanz für die aktuellen Aufgaben oder Herausforderungen im Arbeitsalltag eine Rolle spielen.

Adaptives Lernen wird auch durch den Einsatz verschiedener Medien unterstützt. Denn wie Menschen lernen ist individuell sehr unterschiedlich. Einige lernen lieber und auch besser durch das Lesen von Texten, andere bevorzugen Bildsprache, Videos oder Audiodateien. Bei der Kombination verschiedener Medien werden nicht nur verschiedene Lerntypen angesprochen, das Lernangebot wird außerdem abwechslungsreicher und interessanter.

Auch wenn wir heute bereits sehr viel mobil erledigen, gelernt wird nach wie vor am häufigsten am Desktop-PC oder Laptop. Die Notwendigkeit der Mobilfähigkeit beim digitalen Lernen ist dennoch nicht zu unterschätzen.

Ein modernes eLearning erfüllt nicht nur die Funktion Wissen zu vermitteln, sondern dient ebenso als Nachschlagwerk im täglichen Arbeitsprozess.

Besonders kurze Lerneinheiten, die mobil über das Smartphone abgerufen werden können, eignen sich sehr gut zur Unterstützung beim Transfer des Gelernten in die Praxis.

Allerdings ist es technisch und vor allem konzeptionell nicht so einfach „mal eben“ ein eLearning zu erstellen.

Begleitung durch interne Trainer
Gesamtübersicht der Elemente im Blended Systemtraining
Begleitung durch interne Trainer

Welche Rolle spielt die Zielgruppe bei der Gestaltung der Lerneinheiten?

Die einzelnen Lerneinheiten werden in der Regel über ein Lernmanagement-System (LMS) organisiert. Über das LMS werden die Lernprozesse und das Reporting gesteuert.

Wie bei vielen Computerprogrammen sind die Möglichkeiten der Gestaltung in Bezug auf die Konzeption der Lernarchitektur, die Zugriffsrechte der verschiedenen Nutzerprofile, die Auswertung von Lernergebnissen und das Monitoring sehr vielfältig.

Für die Gestaltung des LMS und die Konzeption der Lernarchitektur ist der Blick auf die jeweilige Zielgruppe besonders wichtig.

Ein aufwendig gestaltetes LMS mit vielen Funktionsmöglichkeiten kann auf Lernende mit einem analogen Selbstverständnis leicht überfordernd wirken. Die „digital natives“ hingegen fühlen sich von einer zu nüchtern gehaltenen Lernumgebung möglicherweise nicht angesprochen.

Gerade bei der Einführung digitaler Bildungsangebote kann daher ein zielgruppendefiniertes Layout erfolgsentscheidend sein. Für die Navigation gilt aber in jedem Fall, dass sie möglichst einfach und nutzerfreundlich gestaltet werden sollte.

Bei der Konzeption der Lernarchitektur wird der Ablauf von Lernprozessen festgelegt. Einzelne Lerneinheiten können zum Beispiel automatisiert und inhaltlich aufeinander aufbauend freigeschaltet werden. Für die Darstellung von Lernfortschritten werden häufig Tests und Gamification-Elemente wie Fortschrittsbalken oder Level eingesetzt. Wie genau die Lernarchitektur aussieht und welche Methoden sich zur Lernkontrolle eignen, ist auch hier wieder abhängig von der Zielgruppe zu entscheiden.

Wie kann Augmented Reality das Konzept der eLearnings revolutionieren?

Atemberaubende Möglichkeiten erhält man durch die Nutzung der Augmented Reality (AR) 3D Technik.

Dreidimensionale Abbildungen sowie die Verknüpfung von virtuellen Inhalten mit realer Umgebung eröffnen schier grenzenlose Darstellungs- und Verknüpfungsmöglichkeiten. Aktuell werden die ersten AR Anwendungen in eLearnings integriert. Es kann davon ausgegangen werden, dass sie zukünftig fester Bestandteil von eLearnings werden, insbesondere bei Produkt- bzw. sortimentsbezogenen Inhalten